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THERAVIEW
Patient Identification Module

Die Vorteile im Überblick:

  • schnell, nicht-invasiv und sehr genau
  • verhindert die Behandlung des falschen Patienten
  • Anschluss an das R&V-System und den Beschleuniger
  • vollständig in bestehenden Workflow von Strahlentherapie-Zentren integrierbar
  • verfügt über ein optionales Warteraummodul mit Patienteninformationen
  • ermöglicht Aufzeichnungen für Compliance-Zwecke

Zuverlässige Patientenidentifikation hat höchste Bedeutung

Eine zuverlässige Patientenidentifikation ist in der Strahlentherapie entscheidend. Jeder Strahlentherapie-Patient ist anders, so dass die Behandlung in Bezug auf Dosierung und Lage am Körper sehr unterschiedlich sein kann. Das bedeutet, dass es wichtig ist, jeden Patienten richtig zu identifizieren und sicherzustellen, dass er die richtige Behandlung erhält. Heutzutage werden die Kontrollen meist manuell durchgeführt, z.B. durch Überprüfung des Geburtsdatums des Patienten oder durch ein Foto des Patienten. Diese Methoden sind fehleranfällig, da diese Prüfungen nicht in den Workflow integriert sind und es nie hundertprozentig sicher sein kann, dass diese Schritte immer wieder verwendet werden

Vergleich biometrischer Messverfahren
Nach vielen Recherchen wurde ein spezieller Scanner zur Messung des Gefäßbettes gewählt. Dieses Blutgefäßmuster ist einzigartig für jeden Menschen. Ein Handflächenscan ist noch genauer als die Identifizierung anhand anderer biometrischer Daten, wie z.B. eines Fingerabdrucks oder eines Irisscans*. Die Falschakzeptanzrate eines Palm-Scans ist 100-mal geringer als bei einem Fingerabdruck-Scan.
Darüber hinaus kann ein Handflächenscan breiter angelegt werden, da er für alle Patienten geeignet ist. Beispielsweise hat die Medikation keinen Einfluss auf den Handflächenscan, während ein Fingerabdruck, beispielsweise unter dem Einfluss einer Chemotherapie, vorübergehend verschwinden kann. Sie arbeitet berührungslos, so dass z.B. feuchte Hände oder Verformungen durch zu hohen Druck kein Problem darstellen. Auch das Scannen einer Handfläche funktioniert schnell. Dies ist wichtig, da die neue Identifizierungsmethode mehrmals täglich durchgeführt wird.
* Napua (2011): Growth of Biometric Technology in Self-Service Situations

Vorteile der Handvenen-Authentifizierung

Höchster Sicherheitsstandard

  • Einzigartig – auch bei Zwillingen
  • Eigenschaften bleiben ein Leben lang erhalten
  • Live-Hand-Erfassung nur bei erkannter Durchblutung
  • verschlüsselt

Einzigartige Präzision

  • Handvenen sind mit mehr als 5 Mio. Bezugspunkten äußerst komplex
  • Handflächen verfügen über dickere Adern als Finger und sind damit leichter zu identifizieren
  • Handvenen sind unempfindlich gegen äußere Einflüsse wie z.B. Chemotherapie

Benutzerfreundlich

  • vollständig integriert
  • hygienisch
  • schnell
  • minimaler zusätzlicher Arbeitsaufwand

So funktioniert das THERAVIEW Patientenidentifikationsmoduls:

1. Registrierung
Erster Termin: Beim ersten Termin werden beide Hände gescannt und als verschlüsselter Code im System gespeichert und untrennbar mit dem Patienten verbunden.
Folgetermine: Bei den nächsten Terminen muss nur die Hand des Patienten am optionalen Check-in-Counter gescannt werden, um seinen Termin zu bestätigen. Der Patient kann an den richtigen Ort geführt werden und eventuelle Verzögerungen werden sofort registriert.
2. Überprüfung
Vor jeder Behandlung wird die Hand des Patienten gescannt, wenn er sich auf dem Behandlungstisch befindet. Der Patientenidentifikationsschritt kann nicht weggelassen werden, da der Beschleuniger erst nach einer positiven Identifizierung gestartet werden kann.
Wenn ein Patient den Scanner aus irgendeinem Grund nicht benutzen kann, kann ein Arzt oder MTRA bestimmt werden, die Behandlung mit seiner eigenen eindeutigen Handteller-Signatur zu entsperren (Override). Diese Lösung ermöglicht es einem Unternehmen auch, einwandfreie Aufzeichnungen für Compliance-Zwecke zu führen.