Goldmarker

Manche Organe zeigen eine Tendenz zu erhöhter Beweglichkeit, sie verändern ihre relative Position zu den knöchernen Strukturen. Um sie dennoch als Target erfassen zu können, bedarf es mitunter des Einsatzes von implantierten Markern mit einer guten Kontrastierung in allen bildgebenden Modalitäten.

Goldmarker ermöglichen eine präzise und akkurate Tumorlokalisation mittels einer Vielzahl von bildgebenden Verfahren wie Röntgen-, KV- und MV-Imaging, CT, CBCT, MRT und Ultrasonographie.

Durch die Verwendung von Goldmarkern tragen Sie somit entscheidend zum Erfolg von Hochpräzisionsbestrahlungen bei.

  • sichtbar im CT, MRT und Ultraschall
  • Feingold (99,99% Goldgehalt)
  • glatte oder gerillte Oberfläche
  • verschiedene Markergrößen
  • vorgewachste Nadeln

Überblick

  • Ideale Marker für RT, IMRT, IGRT und adaptive Radiotherapie
  • Optimale Kontrastierung im Verifikationsimaging am Beschleuniger (im KV- bis MV-Bereich), sowie im CT, MRT und Ultraschall
  • Für eine exakte Feldeinstellung
  • Schnelleres Arbeiten durch präzise und akkurate Tumorlokalisation
  • Bessere Sichtbarkeit von Organverlagerungen z.B. Prostata, Lunge, Leber)
  • Große Auswahl an Durchmessern und Längen verfügbar
  • Einfaches Matching mit verschiedenen bildgebenden Verfahren

Gebrauchsinformation

  • Entnehmen Sie die Nadel vorsichtig aus der Sterilverpackung.
  • Entfernen Sie das Kunststoffschutzröhrchen (Durchstechschutz) von der Nadel.
  • Stechen Sie die Nadel in die gewünschte anatomische Region bzw. das definierte Zielvolumen. Dabei sollte der Mandrin noch nicht entsichert werden, um ein ungewolltes Ablegen des Markers zu vermeiden.
  • Im allgemeinen werden 3 Marker versetzt zueinander implantiert.
  • Wenn Sie die gewünschte Position erreicht haben, entfernen Sie die Transportsicherung. Drücken Sie dazu seitlich auf den Flügel der Transportsicherung und ziehen diese vom Mandrin.

Ablage des Markers

Schieben Sie den Mandrin leicht gegen den Marker. Halten Sie nun den Mandrin am Ende in Position und ziehen Sie die Nadel über den stehenden Mandrin nach hinten. Somit wird der Marker vor dem Mandrin in den Stichkanal abgelegt. ACHTUNG: Durch das Verschlusswachs befindet sich der Marker ca. 2,5 Millimeter hinter dem vorderen Ende der Nadelspitze. Entfernen Sie nun langsam und vorsichtig die Nadel. Ein zu schnelles Entfernen der Nadel kann eine Dislokation des Markers im Stichkanal verursachen.
Entsorgen Sie dann die Nadel in einem geeigneten Kontainer für scharfe klinische Abfälle.